Ein Lehrbeispiel

Die folgende Präsentation stellt die Ergebnisse einer Arbeit vor, die in ersten beiden Sitzungen des Seminars 'Struktur und Transformation der Erwachsenen- und Weiterbildung', im Wintertrimester 2008 an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg von den Studierenden durchgeführt wurde.

Die Erstsemester hatten zunächst den Auftrag in der Bibliothek nach Definitionen zur Erwachsenenbildung zu recherchieren. Die Rechercheergebnisse wurden präsentiert, gemeinsam besprochen und in eine Ordnung gebracht.

Daraufhin wurde eine Argumentation aus der Einführung in die Erwachsenenbildungswissenschaft von Forneck und Wrana (2005) analysiert (vgl. Videopräsentation).

Ziel der ersten beiden Sitzungen war es das Seminarthema zu bearbeiten und zugleich über die Handlungsweisen dieser lernenden Bearbeitung zu sprechen bzw. bestimmte wissenschaftliche Handlungsweisen in der Rekonstruktion transparent zu machen.







So konnten im Anschluss an die Recherche und die Präsentation der Ergebnisse der Recherche die Ergebnisse zueinander ins Verhältnis gesetzt werden (Kontinuität und Transformation dessen, was unter Erwachsenenbildung verstanden wird) und darüber hinaus konnten die Recherchepraktiken als bedeutsame Praktiken wissenschaftlichen Arbeitens thematisiert werden (Mit welchen Mitteln lässt sich eine solche Frage beantworten? Welche Funktion haben Lexika, Wörterbücher, Handbücher und Einführungen? Welches produktive Potenzial liegt in der Prüfung verschiedener Quellen?

Das didaktische Arrangement ist darauf angelegt eine Handlung zu realisieren, diese zu reflektieren und kann auf dieser Basis über die Fachliteratur vertieft werden (z.B. mit Ecos ‚Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt?‘ der diesen Prozess der Recherche, der Sammlung und Gewichtung von Informationen, um sich ein Thema zu erschließen exemplarisch beschreibt).

Meine Lehre steht prinzipiell für den Versuch, die materiale, die formale und die reflexive Seite des Lernprozesses transparent und reflexiv werden zu lassen.